Product Recycling Fund
The price of this item includes a contribution to a Product recycling fund to ensure that waste electrical and electronic equipment is collected and recycled in a responsible manner.

Newsroom


IKEA baut erstes Shoppingcenter in einzigartiger Lage - Grundsteinlegung für IKEA Lübeck
[National]  Hofheim-Wallau, 7. März 2013. Heute um 11 Uhr wird in Lübeck symbolisch der Grundstein für das erste Shoppingcenter und das 47. schwedische Einrichtungshaus in Deutschland gelegt.
Heute um 11 Uhr legen Bürgermeister Bernd Saxe, Bausenator Franz-Peter Boden, die künftige Einrichtungshauschefin Karin Reuchlen und Rainer Bastians, Geschäftsführer der Inter IKEA Centre Deutschland, symbolisch den Grundstein für das erste Shoppingcenter und das 47. schwedische Einrichtungshaus in Deutschland in Lübeck.
"Hier in der Hansestadt haben wir einen idealen Standort mit Potenzial und Perspektiven gefunden. Auch die Nähe zu Skandinavien ist für uns optimal ebenso wie die gute Erreichbarkeit. Wir sind stolz darauf, in dieser einzigartigen Lage auch das erste größere Shoppingcenter von IKEA in Deutschland bald eröffnen zu dürfen."
Rainer Bastians, Geschäftsführer der Inter IKEA Centre Deutschland
Das geplante IKEA Shoppingcenter Lübeck aus der Vogelperspektive (Download-Link am Seitenende)
Für das Einrichtungshaus ist die Eröffnung im Winter 2013/14 geplant, das Shoppingcenter eröffnet im Frühjahr 2014.
400 neue Jobs für Lübeck
IKEA baut in Lübeck-Dänischburg gemeinsam mit Inter IKEA Centre Deutschland, die für die Shoppingcenter verantwortliche IKEA Gesellschaft, ein Einrichtungshaus und Shoppingcenter, hinzu kommt noch ein Baumarkt; die Verkaufsfläche liegt insgesamt bei 60.000 m². Rund 120 Millionen Euro investiert IKEA am neuen Standort in Lübeck-Dänischburg. Für die Kunden sind 2.600 Parkplätze vorgesehen, auch die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln wie Bus und Bahn ist vorgesehen.
Bei IKEA in Lübeck arbeiten in Zukunft rund 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, rund 200 davon sind neue Arbeitsplätze. Weitere 150 neue Jobs werden im Shoppingcenter entstehen, zudem 50 weitere im Bau- und Gartenmarkt.
Außerdem möchte IKEA die regionale Wirtschaft und das Handwerk vor Ort unterstützen und konnte schon einige größere Aufträge an lokale Firmen vergeben.
Heizen und Kühlen via Erdwärme (Übersicht)
Das Thema Umwelt spielt im neuen Shoppingcenter und IKEA Haus eine große Rolle. „Wir setzen hier in Lübeck auf die Nutzung von Erdwärme“, so der Geschäftsführer. Mit Hilfe von speziellen Sonden kann die Wärme aus dem Erdreich zum Beheizen und Kühlen der Gebäude genutzt werden. „Allein diese Geothermie-Anlage hilft uns, den CO2 -Ausstoß jedes Jahr um 870 Tonnen zu reduzieren.“ Weitere 450 Tonnen CO2 spart eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Shoppingcenters und Einrichtungshauses ein. Für warmes Wasser sorgt dort auch eine thermische Solaranlage. Zum Sparen von Trinkwasser werden alle Sanitäranlagen mit Brunnenwasser betrieben. „Dank dieser innovativen Techniken mit hohem Einsparpotenzial können wir hier in Lübeck über 1.300 Tonnen CO2 sparen“, fasst Bastians zusammen.
Details: Energiesparsam dank Erdwärme und Sonnenenergie
IKEA & Shoppingcenter: 1.320 Tonnen weniger Co2 im Jahr
Dachbegrünung, Sonnenenergie, Erdwärme und bestmöglicher Artenschutz für Vögel und Fledermäuse: IKEA hat sich in Lübeck viel einfallen lassen, um die Umwelt bestmöglich zu achten. Klar, ein komplettes IKEA Einrichtungshaus und ein in etwa gleich großes Shoppingcenter zu beheizen und zu kühlen, ist eine aufwendige Angelegenheit und in etwa vergleichbar mit dem Energiebedarf für 240 Vier-Personen-Haushalte. Aber um dies ebenso energiesparend und umweltschonend wie nur möglich zu gestalten, setzt IKEA auf alternative Energien und innovative Konzepte und spart so 1.320 Tonnen CO2 im Jahr. Das entspricht in etwa der Umweltbelastung eines Mittelklassewagens, der 265 Mal um die ganze Welt fährt.
So nutzt IKEA wie schon in Würzburg Erdwärme zum Beheizen und Kühlen der Gebäude. Hier in Lübeck werden spezielle Geothermie-Sonden im Erdreich versenkt – und das in 150 Meter Tiefe. Für das IKEA Einrichtungshaus sind es 161, für das Shoppingcenter 44 Sonden.
Im Winter entziehen spezielle Wärmepumpen über diese Sonden dem Erdreich Wärme und geben sie zur Beheizung weiter ins Einrichtungshaus. Im Sommer wiederum wird zur Kühlung die Wärme des Einrichtungshauses bzw. Shoppingcenters via Wärmepumpe und Sonden ins Erdreich geleitet.
Über diese spezielle Technik, der Erde Wärme zu entziehen bzw. zuzuführen, kann das Einrichtungshaus im Winter bis zu 90 Prozent geheizt und im Sommer zu 100 Prozent gekühlt werden. Im Winter unterstützt ein so genannter Brennwertkessel. Das Shoppingcenter kann via Erdwärme etwa 20 Prozent seines Jahresenergie-Bedarfs für Heizen und Kühlen decken, hier unterstützen Brennwertkessel und klassische Kältemaschinen. „Die niedrigeren Werte sind einmal im unterschiedlichen Nutzungsverhalten der Mieter“, sagt Rainer Bastians, Geschäftsführer der Inter IKEA Centre Deutschland, „aber auch in der niedrigeren Zahl der Sonden begründet.“ Der Gesamteffekt der eingesetzten Geothermie-Technik auf die Umwelt: 870 Tonnen weniger CO2 im Jahr.
Photovoltaik-Anlagen sparen 450 Tonnen CO2 im Jahr
Auf einer Fläche von rund 10.000 Quadratmetern (IKEA) und 2.650 Quadratmetern (Shoppingcenter) werden auf den Dächern der Gebäude Photovoltaik-Module installiert sein. Solarzellen wandeln Sonnenenergie in elektrische Energie um und erzeugen so große Mengen Strom, nämlich rund 550.000 Kilowattstunden pro Jahr, das entspricht dem Jahresbedarf von 120 Vier-Personen-Haushalten. Der Effekt auf die Umwelt: jedes Jahr weniger 450 Tonnen CO2. Der Effekt auf die Umwelt: 450 Tonnen weniger CO2 im Jahr.
Im Einrichtungshaus ist zudem auf einer Fläche von 21.000 Quadratmetern – das entspricht drei Fußballfeldern – eine Fußbodenheizung verlegt, die in Kombination mit Deckenstrahlplatten für angenehme Kühle im Sommer und wohlige Wärme im Winter sorgen.
Hocheffiziente Lüftungsanlagen sowohl im Einrichtungshaus als auch im Shoppingcenter stellen sicher, dass die verbrauchte Luft gegen gefilterte Außenluft getauscht wird. Modernste Wärme- und Kälterückgewinnungsanlagen entziehen der Gebäudeabluft Energie, die sonst ungenutzt an die Außenluft abgegeben wird. Mit dieser Energie wird die Zuluft im Winter vorgewärmt und im Sommer gekühlt.
Zur heißen Jahreszeit wird zudem in der Abluft eine adiabatische Sprühbefeuchtung eingesetzt, um die Wirkung der Wärmerückgewinnung bis auf 80 Prozent zu erhöhen. So genannte Luftqualitätsfühler „wachen“ über die notwendige Luftmenge im Einrichtungshaus und Shoppingcenter, so dass immer ausreichend frische Luft vorhanden ist und gleichzeitig Energie gespart wird.
In den Verkaufsbereichen sorgen LED-Leuchten für eine energiesparende Beleuchtung, ebenso hocheffiziente Leuchtstoffröhren (so genannte T5-Lampen) mit Tageslicht abhängiger Steuerung. Bewegungs- und Präsensmelder sorgen für eine nutzungsabhängige Steuerung der Beleuchtung. Auch auf Teilen des Parkplatzes kommen LED-Leuchten zum Einsatz.
Im Küchenbereich von IKEA werden ausschließlich energiesparende Geräte eingesetzt, darunter auch Spülmaschinen mit integrierten Wärmepumpen zur Wärmerückgewinnung.
Thermische Solaranlage sorgt für warmes Wasser
Im Sommer und in den Übergangsjahreszeiten sorgen Solaranlagen mit einer Kollektorfläche von 50 m² (Einrichtungshaus) und 25 m² (Shoppingcenter) für die Erwärmung des Trink-Warmwassers. In den Wintermonaten und bei trübem Wetter besteht die Möglichkeit, über einen zusätzlichen Gas-Brennwertkessel das Warmwasser nachzuheizen.

Zum Sparen von Trinkwasser werden die Sanitäranlagen im Einrichtungshaus und im Shoppingcenter mit Brunnenwasser betrieben.
Artenschutzhaus für Fledermäuse, Schwalben und Co
Zudem betreibt IKEA in Lübeck einen einzigarten Artenschutz zum Schutz von Schwalben und Fledermäusen. Dank der Hilfe zweier Biologinnen unterstützt durch die Untere Naturschutzbehörde konnten wir hier in Lübeck ein neues Konzept eines Artenschutzhauses für Fledermäuse und Schwalben sowie weitere Vogelarten entwickeln. „“
"Dies ist einzigartig und noch nie gebaut worden. Wir haben hier vieles gelernt. Mit Hilfe des Artenschutzhauses stellen wir nicht nur Ausweichquartiere sicher, sondern können über dies hinaus die Erforschung der Arten unterstützen."
Nicole Erdmann, Projektleiterin
Neben Winter- und Sommerquartieren sowie Brutplätzen für Fledermäuse gibt es zusätzliche Brutmöglichkeiten für Küstenvögel auf dem Gründach des späteren Einrichtungshauses.
Ansprechpartner für die Presse
Simone Settergren
Inter IKEA Centre Deutschland GmbH
Tel.: (06122) 585 6173
Fax: (06122) 5854121
E-Mail: simone.settergren@ikea.com
IKEA Deutschland
IKEA ist heute in Deutschland an 46 Standorten vertreten. Das erste IKEA Einrichtungshaus wurde 1958 in Älmhult/Schweden eröffnet. 1974 kam IKEA mit dem Einrichtungshaus Eching bei München nach Deutschland. Weltweit gibt es derzeit 340 IKEA Einrichtungshäuser in 40 Ländern. Davon gehören 300 Einrichtungshäuser in 26 Ländern zum IKEA Konzern selbst. Die anderen 40 Einrichtungshäuser werden von Franchisenehmern außerhalb des IKEA Konzern betrieben. Rund 690 Millionen Menschen besuchten IKEA im vergangenen Geschäftsjahr, davon mehr als 100 Millionen in Deutschland. Über 139.000 Mitarbeiter, rund 15.300 allein in Deutschland, arbeiten auf der ganzen Welt an der Umsetzung der Geschäftsidee von IKEA: „Wir wollen ein breites Sortiment formschöner und funktionsgerechter Einrichtungsgegenstände zu Preisen anbieten, die so günstig sind, dass möglichst viele Menschen sie sich leisten können.“

Inter IKEA Center Group

Die Inter IKEA Center Group besitzt, entwickelt und managt seit 2001 Shoppingcenter in Partnerschaft mit IKEA Einrichtungshäusern. Dabei handelt es sich um ein Unternehmen, das fast 30 Einzelhandelsobjekte, mehr als eine Million Quadratmeter ausgebauter Einzelhandelsfläche und mehr als 20 neue Projekte in Europa und China in der Planung hat. In allen unseren Shoppingcentern findet sich ein starker Mietermix aus internationalen Einzelhändlern und lokalen Marken. Das IKEA Einrichtungshaus erweitert unser Einzugsgebiet und gemeinsam sind wir für Besucher im Umkreis von einer Stunde Fahrtzeit attraktiv. Diese Kombination hat sich für alle unsere Interessengruppen als erfolgreich erwiesen, vor allem für unsere Kunden und Mieter.