Product Recycling Fund
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ELTERN, VERDIENT EUCH GUTE NOTEN
Auf ins neue Schuljahr 2017
Wenn du an Haus- oder Lernaufgaben denkst, stellst du dir dann einen Schreibtisch mit Stuhl vor? Damit bist du nicht alleine. Für viele von uns scheint das auf den ersten Blick die ideale Kombination und für einige ist das auch so. Jeder von uns hat aber ganz unterschiedliche Bedürfnisse, wenn es darum geht, wie wir uns am besten auf eine neue oder eine komplizierte Aufgabe konzentrieren können. Mit Arbeitsplätzen, die auf unsere Bedürfnisse abgestimmt sind, erzielen wir aber nicht nur bessere Lernergebnisse, der Weg dorthin fällt uns auch deutlich leichter und macht mehr Spaß.
Eine Familie in einer Küche. Die Kinder machen Hausaufgaben und die Eltern das Abendessen.
Und wie konzentrierst du dich am besten?
Es gibt unglaublich viele, teils gegenläufige Theorien rund um den Lernprozess. Um eine bessere Vorstellung davon zu bekommen, was IKEA dazu beitragen kann, baten wir Helle Fisker, Lehrerin und zertifizierte Trainerin von Lernstilen, uns weiterzuhelfen. Sie erzählte uns, was Licht, Sitzgelegenheit und Geräusche ausmachen, und berichtete uns außerdem von taktilen Lerntypen, die während der Konzentrationsphase ihre Hände benutzen müssen (manchmal reicht hierfür schon das für andere nervige Wackeln mit dem Stift aus!) und kinesthetische Lerntypen, die sich zum Konzentrieren bewegen müssen. Zusätzlich erfuhren wir, wie wichtig es für manche von uns ist, während des Lernens etwas zu knabbern oder ab und an Pause zu machen. Etwas, was für Kinder besonders gilt. Sie brauchen Pausen, um nicht extrem unruhig zu werden.
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Schnellleitfaden zu besserem Lernen
Hier nun ein paar Aspekte, die bei der Planung deines Lernbereichs beachtet werden sollten. Merke dir einfach, welche Vorlieben du hierzu hast und vergleiche diese Punkte mit den Lösungen weiter unten auf der Seite. So findest du Hinweise, wie du den Lernbereich deiner Kinder oder auch deinen eigenen Arbeitsbereich an individuelle Bedürfnisse anpassen kannst.
Bevor du beginnst:
Nimm dir etwas Zeit und beobachte dein Kind in seiner Lernsituation: Wie konzentriert es sich am besten auf eine neue und schwierige Aufgabe? (Dieselbe Frage gilt übrigens auch für Erwachsene. Achte darauf, dir für deine Antwort Zeit zu lassen, deine Theorien eventuell sogar erst einmal auszuprobieren. Wir alle haben vorgefertigte Ideen davon, wie wir lernen sollten und die Art, die wir täglich nutzen, muss nicht zwingend die für dich beste sein.) Und was auch noch wichtig ist: Nicht jeder von uns hat absolut deutliche Vorlieben. Und auch das ist ok.
Ein Kind sitzt auf einem weiß/rosafarbenen, höhenverstellbaren Drehstuhl am Schreibtisch und macht Hausaufgaben.Lernecke mit höhenverstellbarem Tisch und einem schwarzen Drehstuhl.
Gewohnte Sitzanordnung
Du kannst dich am besten konzentrieren, wenn du gerade an einem Schreibtisch sitzt. Achte lediglich darauf, dass Stuhl und Schreibtisch die richtige Größe für deine Bedürfnisse haben.
Ein Junge sitzt auf einem kleinen Sofa und macht Hausaufgaben. Das Sofa befindet sich unter einem Hochbett.Ein Mann und sein Sohn sitzen auf einer Bank mit Aufbewahrung. Der Junge hat einen Laptophalter auf seinen Beinen und zeichnet etwas.
Entspanntes Sitzen
Du kannst dich am besten in einem Sessel, zurückgelehnt auf einem Sofa oder auf dem Boden liegend konzentrieren. Du ziehst also insgesamt ein bequemes Umfeld beim Lernen vor.
Ein Mädchen macht ihre Hausaufgaben unter einer weißen Arbeitsleuchte.Nahaufnahme vones JANSJÖ LED-Spots in Schwarz an einem Regal.
Helles Licht
Du lernst besser in einem hell erleuchteten Raum. Hier konzentrierst du dich am besten. Alternativ sitzt du auch gern an einem Fenster, wo du Zugang zu so viel Tageslicht hast, wie möglich.
Ein Junge macht auf einem kleinen Sofa seine Hausaufgaben. Das Sofa befindet sich unter einem Hochbett.Ein Mädchen liest auf einem Sofa ein Buch. An der Wand dahinter ist eine Lichterkette mit klaren Leuchtmitteln zu sehen.
Sanfte Beleuchtung
Du konzentrierst dich am besten bei sanfter Beleuchtung (und kommst mit grellem, fluoreszierendem Licht beim Lernen überhaupt nicht klar).
Ein Mädchen schaukelt auf einer Schaukel im Zimmer.Nahaufnahme einer weißen Bank mit Aufbewahrung mit kleinen Boxen in Weiß und größeren in Orange.
Pausen zum Bewegen
Du brauchst Pausen vom Lernen, in denen du dich bewegst. So findest du wieder zur idealen Konzentrationsfähigkeit. Bedenke dabei, dass Kinder häufiger Pausen brauchen und sich in der Regel nicht länger als 20 Minuten am Stück konzentrieren können.
Ein Mädchen schaukelt auf einer Schaukel im Zimmer.Ein Mädchen schaukelt auf einer Schaukel im Zimmer.
Geräusche
Du konzentrierst dich am besten, während du Musik hörst, und hast kein Problem damit, wenn sich Menschen in deinem Umfeld unterhalten, während du lernst. Wenn es dir zu leise ist, machst du vielleicht sogar selbst Geräusche, um die Stille zu durchbrechen.
Ein Kind sitzt auf einem schwarzen Kinderstuhl.Ein Mädchen sitzt auf NILSERIK Stehstütze in Weiß an einem Schreibtisch.
Kinesthetisches Lernen/Bewegung
Du kannst dich am besten konzentrieren, wenn du dich dabei bewegst, ob du nun mit den Füßen trippelst oder dich in deinem Stuhl drehst. Die Bewegung kann aber natürlich auch komplett anders aussehen, je nachdem, was dir guttut.
Ein Junge hat einen Laptophalter auf seinen Beinen und zeichnet etwas.Nahaufnahme eines Kindes, das Aufkleber auf ein Buch klebt.
Taktiles Lernen
Es hilft dir, beim Lernen oder beim Konzentrieren auf eine neue Aufgabe mit etwas zu hantieren. Das kann ein Stift sein, ein Kuscheltier, eine leere Wasserflasche, eine Büroklammer …
Nahaufnahme von FUFFLA Kissen in DunkelgrauEin Mädchen in einem IKEA PS 2017 Schlafsack in Grün
Warmes Raumklima
Du kuschelst dich gern an die Heizung oder an einen anderen Ort. Hier kannst du dich am besten konzentrieren.
Ein rosafarbenes Tablett mit einem Glas Milch und einem Imbiss.Ein Mädchen macht seine Hausaufgaben an einem Schreibtisch, der an der Wand unter einem Regal befestigt ist.
Essen und Trinken
Um dich gut zu konzentrieren und von Anfang an alles gut im Kopf zu behalten, musst du etwas zu knabbern haben.
Orangefarbene Leiste
Im Mittelpunkt
Einige von uns müssen irgendwo genau mittendrin sitzen, um sich konzentrieren zu können. Aufrecht an einem Schreibtisch zu sitzen, hilft ihnen nicht beim Denken. Glücklicherweise lassen sich erforderlichen Gegebenheiten mit ein paar zusätzlichen Funktionen in jedem möglichen Raum integrieren, der der Mittelpunkt der Familie ist. Eine Bank mit einer Matratze und ein paar Kissen dient als weiche Sitzgelegenheit mit integrierter Aufbewahrung. Und keine Sorge, wenn du dich nicht für einen Stil entscheiden kannst: Andere Kissenbezüge können manchmal einen Raum schon total verändern. Ein Laptophalter ist perfekt, um das Alphabet zu üben. Ein Servierwagen ist ideal, um Stifte, Papier und andere wichtige Utensilien jederzeit an einen anderen Ort bringen zu können.

Das Lernen im Mittelpunkt basiert auf diesen Bedürfnissen:
entspannter Sitzplatz
sanfte Beleuchtung
Geräuschen
taktiles Lernen
Der abgeschiedene Arbeitsplatz
Wenn dein Kind an einem Schreibtisch sitzen muss, weil es sich ansonsten nicht konzentrieren kann, wähle einen in der richtigen Größe, der möglichst mit deinem Kind mitwächst. Mit einem verstellbaren Drehstuhl findet sich zusätzlich leicht die richtige Sitzposition. Ein ergonomisch korrekter Arbeitsplatz muss in erster Linie die persönlichen Bedürfnisse erfüllen. Und obwohl es wichtig ist, korrekt zu sitzen, kommt es gleichermaßen darauf an, mobil zu bleiben und zwischen Stehen, Sitzen und Lehnen zu wechseln. (Dein Kind macht das vermutlich ganz von allein. Der menschliche Körper ist auf Bewegung ausgelegt.)
Manche von uns müssen sich jedoch mehr bewegen. Wenn dein Kind aktiv sein muss, um sich besser konzentrieren zu können, schaffe mit einer Schaukel, einer Strickleiter oder einer anderen Möglichkeit Platz dafür. So geht nicht nur die Hausaufgabe besser von der Hand, auch der Raum wird so einfach verspielter.

Der abgeschiedene Arbeitsplatz basiert auf diesen Bedürfnissen:
gewohnte Sitzanordnung
helles Licht
Pausen zum Bewegen
taktiles Lernen
Die Lernecke
Viele von uns wollen einen eigenen Arbeitsbereich, möchten sich gleichzeitig aber auch mitten im Geschehen befinden. Dafür ist eine Lernecke in der Küche, im Wohnzimmer oder sogar im Flur ideal. Den Anfang bildet eine kleine Tischplatte, die an der Wand befestigt wird. Ergänzt durch einen Drehstuhl ensteht im Handumdrehen ein Rückzugsort zum Lernen, der beinahe keinen Platz braucht. Für die Aufbewahrung eignen sich Regale (ein Poster bildet einen schnell änderbaren Hintergrund). Minikommoden und Boxen in verschiedenen Größen helfen nicht nur, kleine Dinge wiederfindbar zu verwahren, sie wirken auch sehr dekorativ. Eine verstellbare Leuchte taucht alles in das richtige Licht, und fertig ist deine Lernecke.

Die Lernecke basiert auf diesen Bedürfnissen:
gewohnte Sitzanordnung
helles Licht
Geräusche
kinesthetisches Lernen/Bewegung
Kuscheliges Versteck
Manchmal produzieren längere Lernsitzungen eingekuschelt auf einem Sofa die besten Ergebnisse. Hier zählen weiche Sitzgelegenheiten und sanfte Beleuchtung – genug, um die Schrift gut lesen zu können, aber keinesfalls grell, wie von einer Leuchtstoffröhre. Oberflächen und Textilien in satten Farben sorgen für ein heimeliges Ambiente. Und stell dir auf alle Fälle etwas zum Knabbern hin, damit du gestärkt in deine Lernphase gehst. Abschließend sind clevere Aufbewahrungslösungen ein guter Tipp, damit du alles sofort außer Sichtweite räumen kannst, wenn du deinen Lernausflug beendet hast.

Das kuschelige Versteck basiert auf diesen Bedürfnissen:
entspanntes Sitzen
sanfte Beleuchtung
Pausen zum Bewegen
Essen und Getränke
Der flexible Ort
Der menschliche Körper ist auf Bewegung ausgelegt, daher sollten wir unsere Position und Haltung auch möglichst oft wechseln. Und es gibt Menschen, die sich in ihren Konzentrationsphasen unbedingt bewegen müssen. Glücklicherweise ist es ganz einfach, die meisten Räume bewegungsfreundlicher zu gestalten. Ein Drehstuhl oder eine Stehstütze sind meist schon völlig ausreichend. Mit ihnen entsteht ein ergonomischer Arbeitsplatz, ausgerichtet auf deine Bedürfnisse. Besonders, wenn auch noch der Schreibtisch höhenverstellbar ist. Eine Lochplatte sorgt zusätzlich für Platz für deine Lieblingsdinge oder aufmunternde Sprüche.

Der flexible Ort basiert auf diesen Bedürfnissen:
gewohnte Sitzanordnung
helles Licht
kinesthetisches Lernen/Bewegung
taktiles Lernen
Je mehr, desto besser
Ob du eine WG teilst oder einfach gern gemeinsam mit anderen lernst: Ein Ort, der mehr Bedürfnisse als nur die einer einzelnen Person abdeckt, ist eine prima Sache. Weiche, großzügige Sitzmöbel und gedimmtes Licht (eine Lichterkette ist z. B. ideal als sanfte Beleuchtungsquelle) kombiniert mit einem gut beleuchteten Schreibtisch am Fenster bieten schon sehr viele Möglichkeiten. Ein großer Hocker, der sich bei Nichtbenutzung auch an der Wand befestigen lässt, ist ideal, wenn es mal mehr Personen werden. Dasselbe gilt für Klappstühle und stapelbare Hocker, die auch als Ablagetische dienen können. Dazu noch Kopfhörer für Musikliebhaber und warme Decken, wenn es kälter ist, und du bist auf alles vorbereitet.

Je mehr desto besser basiert auf diesen Bedürfnissen:
entspanntes Sitzen
sanfte Beleuchtung
Geräusche
warmes Raumklima